Wie wichtig sind dir Empfehlungen von Freunden, die positive Erfahrungen mit einem Unternehmen gemacht haben? Sehr? Dann solltest du solche Referenzen auch für dein eigenes Unternehmen nutzen. Denn eine Empfehlung für deine Dienstleitung ist die beste Werbung.

Aber warum sind Empfehlungen so wichtig und weshalb stehen sie vor jeder anderen Art von Werbung?

Empfehlung vs. klassische Werbung

Du hast zwei Möglichkeiten, einen neuen Kunden zu gewinnen. Du sprichst ihn direkt an oder er kommt von allein zu dir. Den Kunden direkt anzusprechen, kann mit altbekannter Werbung oder klassischem Vertrieb passieren. Vorteil ist, du entscheidest, wie du wirbst und was du bewerben möchtest. Nachteil sind Aufwand und Kosten. Dem gegenüber steht die Empfehlung.

Durch eine Empfehlung kommt der Kunde zu dir und erbittet deine Leistung. Er hat bereits von dir gehört und du musst ihn nicht erst überzeugen. Vorteil, du hast geringe Ausgaben dafür. Nachteil, es ist nicht planbar, wann ein Kunde zu dir kommt. Dadurch kann es schwierig sein, ein florierendes Geschäft aufzubauen. Es gibt zwar Unternehmen, die nur von der Empfehlung leben und damit erfolgreich ihr Geschäft führen. Für eine Neugründung wäre es allerdings riskant.

Beide Maßnahmen können aber zusammen gut funktionieren. Der Vertrieb und die Werbung werden durch Empfehlungen unterstützt und können dadurch mehr Kunden gewinnen. Das verringert Zeit und Arbeit, um einen Kunden von deiner Leistung zu überzeugen.

In der Werbung kann eine Empfehlung wunderbar eingesetzt werden. Man nennt sowas auch Kundenmeinungen oder Testimonials. Dabei musst du auf eine nachweisbare Echtheit achten. Wenn deine Bewertungen unglaubwürdig sind, können sie dir zum Verhängnis werden. Daher nutzt du am besten Bewertungssysteme, die online durchgeführt werden.

Was sind Online-Bewertungen?

Du bist gerade im Urlaub. Ein Kurztrip an die Ostsee. Ein wundervolles Wellnesshotel mit Blick aufs Meer. Du gehst auf die Terrasse und riechst die Meeresluft. Am Sonntag fährst du entspannt und erholt nach Hause. Der Urlaub war so gut, dass du andere Menschen an deiner Erfahrung teilhaben lassen möchtest,  nicht nur per Bilder im WhatsApp-Status. Genau hier kommen verschiedene Bewertungsportale ins Spiel. Du kannst bei Google das Hotel suchen, dort eine Bewertung mit bis zu fünf Sternen abgeben und einen kurzen Text dazu schreiben. Diese Bewertung wird dann immer angezeigt, wenn das Hotel in den Suchergebnissen von anderen Menschen erscheint. Das funktioniert nicht nur für Hotels oder Restaurants, sondern für jedes Unternehmen.

Es gibt verschiedene Portale, die diese Möglichkeiten schon eingebaut haben. Du kennst das vielleicht von Amazon, booking.com oder Facebook. Zudem haben sich professionelle Anbieter wie provenexpert.com am Markt durchgesetzt. Hier kann man sein Unternehmen anlegen und den Kunden gezielt bewerten lassen. Zusätzlich sammelt dieser Anbieter die Bewertungen von Facebook, Google und Co.

Solche Bewertungsübersichten kannst du wunderbar auf deiner Webseite platzieren. Das wirkt gut und weckt Vertrauen. Ich selbst achte bei Amazon auf die Bewertungen und so geht es vielen Kunden. Durch solche Portale ist deine Bewertung immer greifbar. Dein Vertrieb kann sie nutzen, zeigt sie in deinen E-Mails oder auf deiner Webseite.

Und wenn mal eine negative Bewertung? Was tun wir eigentlich damit? Wehe, du löscht sie!

Was mache ich bei negativen Bewertungen?

Keiner von uns ist perfekt. Auch ich nicht. Jeder von uns macht Fehler. Außer der Typ hier:

Bewerber im Bewerbungsgespräch
Personalchef: Was machen Sie denn da die ganze Zeit mit unserem Stift?
Bewerber: Ich mach den Radiergummi von dem Bleistift ab.
Personalchef: Warum das denn?
Bewerber: Ich brauch den nicht, ich mache keine Fehler.

Ein guter Scherz, aber nicht die Realität. Wenn man eine negative Bewertung bekommt, sollte man diese erst einmal einstufen. Es gibt berechtige und unberechtigte Kritik. Ganz wichtig: Lösche eine Kritik nicht einfach! Das kann am Ende für noch mehr Aufregung sorgen.

Nutze diese Möglichkeit stattdessen, um mit dem Kunden zu kommunizieren. Wenn die schlechte Bewertung begründet ist, sprich mit deinem Kunden oder suche nach einer Lösung. Sollte der Kunde eine unberechtigte Kritik äußern, dann sprich ebenfalls mit ihm. Vielleicht hat er etwas nur falsch verstanden oder einen falschen Eindruck. Lerne deinen Kunden kennen.

Aber bei den völlig sinnfreien Bewertungen darfst du auch gerne mal auf Löschen klicken.

Offline oder Online Empfehlung?

Egal ob jemand offline oder online eine Empfehlung abgibt, sie ist immer hilfreich. Eine positive Bewertung kann zur Geheimwaffe bei neuen Kunden werden. Berücksichtige aber: offline wird nie gespeichert. Die Empfehlung wird einmal geäußert und gerät dann ins Vergessen. Selbst eine schlechte Kritik verschwindet so wieder. Aus diesem Grund musst du deine Online-Empfehlungen immer im Blick haben. Sie sind womöglich über Jahre für jeden sichtbar, aber damit auch eines der wichtigsten Werbemittel unserer Zeit.

Für welche Branche sinnvoll?

Einfach jede. Natürlich gibt es Bereiche, in denen es strikt verboten ist zu werben, zum Beispiel für Ärzte. Aber wenn es erlaubt ist, Feuer frei. Egal ob Bäcker, Buchgeschäft, Parfümerie, Elektriker oder Gesundheitstrainer – Empfehlungen funktionieren in jeder Branche.

Schau, wie und wo du sie verwenden kannst. Als Bäcker könntest du wöchentlich ein kurzes Videos von einem Kunden machen, der zum Beispiel über Lieblingsbrot oder Kuchen spricht. Oder du klebst als Elektriker alle drei Monate eine neue Kundenbewertung auf dein Auto.

Hol dir Empfehlungen von deinen Kunden und nutze sie, um Menschen zu begeistern und neue Kunden zu gewinnen.

Fazit

Warum hast du es noch nicht gemacht? Nutze diese ideale Möglichkeit für neue und bestehende Kunden. Wir alle schauen bei Amazon und Co nach Bewertungen oder suchen nach Artikeln von Stiftung Warentest, die am Ende auch Empfehlungen für gute Produkte sind. Wir selbst haben vor kurzem mit ProvenExpert begonnen und bisher nur positive Erfahrungen gemacht.

Viel Spaß mit zufriedenen Kunden.

Dein Martin

* Wir sind dazu verpflichtet, Produkte und bestimmte Verlinkungen zu Kennzeichnen. Dies kann ein Affliate oder Werbelink sein oder die Nennung eines Produktes.

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