Mach es für deine Kunden verständlich

Kennst du das? Du sollst jemandem etwas erklären, der keine Ahnung von dem Thema hat, mit dem du dich schon jahrelang beschäftigst. Geht das überhaupt? Kannst du Zuhörern eine Thematik erläutern, zu der sie null Affinität haben? Du kannst! Und ich zeige dir wie.

 

Versimpeln

Wir beschäftigen uns aktuell mit vielen kleinen Fachgebieten rund um Schulungen, Nutzen für Kunden, Mehrwert und Inhalt. Alles unter dem Überbegriff „SocialMedia“. Es geht um Follower, behind the scenes und Storytelling. Hä? Um wat? Eben, Kai-Uwe von nebenan kann mit diesen Begriffen kaum etwas anfangen. Nicht mangels Interesse, sondern weil er nie musste.

In meiner letzten Typo3-Schulung habe ich von Backend, Frontend und Frontend-Editing gesprochen. Die beiden Damen waren wirklich bemüht, mir zu folgen, bis eine meinte: „Okay. Alles, was auf Englisch dasteht, fassen wir nicht an!“ Da wurde ich wach. Moment, warum? Weil sie nicht wusste, wovon ich sprach und vor lauter Anstand nicht in meinen Redefluss grätschen wollte. Manchmal sind wir so im Tunnel, dass wir vergessen, wie viele Menschen auf der Welt nicht täglich mit fremdartigen englischen Begriffen um sich werfen. Ich schaltete also in den Erklär-Bär-Modus um und wir beendeten die Schulung ohne weitere Ausflüge in die SEO/IT/Hipster-Welt. Da waren alle glücklich und zufrieden.

 

Motivation

Warum ist es so wichtig zu vereinfachen? Das ist nicht leicht zu beantworten – je nach Thema, Fachrichtung und Leistung kann das recht komplex ausfallen. Aber allem steht immer der Nutzen für deinen Kunden voran.

Du kannst eine noch so tolle Maschine gebaut haben, die mit Fluxkompensator und Jedi-Schwert Spektralanalysen von Sandkörnchen erstellt – versteht kein Mensch! Was bedeutet das für mich? Was habe ich davon? Ich könnte gegebenenfalls erfahren, ob die Erde auf meinem Grundstück auch ein Fundament samt Einfamilienhaus trägt. Aha!

 

Herunterbrechen

Wenn du also vorhast, deine Leistungen zu präsentieren – in welcher Form auch immer – dann versuch, es so einfach wie möglich zu halten. Denk daran: die meisten Menschen kennen sich mit deinem Thema nicht aus und stecken nicht im Tunnel aus Fachwissen und Fremdwörtern. Oftmals verkomplizieren wir. Es gibt für alles eine Liste, einen Plan und eine Beschreibung. Doch das bringt dir keine Punkte. Erklärst du dein Produkt, dann erkläre es nicht aus deiner Sicht, sondern aus der deines Kunden. Was nützt ihm das? Was kann er damit anfangen? Das kann von Zeit zu Zeit schwierig sein. Wir werden schnell zum beruflichen Fachidioten, vergessen, dass es Menschen auf der Welt gibt, die sich mit unserem Thema noch nie beschäftigt haben. Vollkommen normal. Du könntest auch ad hoc keine Wände verputzen oder Motoren reparieren, richtig? Und das musst du auch nicht.

Mehrwert und Nutzen bieten

Hast du es geschafft, deine Leistungen so zu erklären, dass auch deine Oma den Kernpunkt versteht, kannst du am Mehrwert arbeiten. Dein Kunde weiß nun, worum es geht. Was kannst du also oben drauf packen, um sein Vertrauen in dich zu vertiefen?

Zum Beispiel ein Handbuch bereitstellen: ein E-Book, das du auf deiner Webseite kostenlos zum Download (Herunterladen) anbietest. Du könntest aber auch je nach Dienstleistung Coupons verteilen oder Rabattaktionen starten. Überlege dir Inhalte und Ideen, die deine Kunden dazu bringen, wieder zu kommen und sich auf Neuigkeiten von dir zu freuen.

 

Hab keine Angst

Hast du schon mal einen Beitrag in den sozialen Netzwerken gesehen, bei dem du dachtest „Woaahh, krasse Aktion“? Vielleicht hat dich der Gedanke, selbst etwas Ähnliches zu versuchen, sogar schon eine Zeitlang beschäftigt. Meistens rudert unser Verstand dann aber zurück, wägt ab und entscheidet sich gegen das Unbekannte und Mutige: Das passt nicht zu dem, was du sonst veröffentlichst! Und was würden deine Kunden denken?

Wenn du dich nicht traust, mal aus der Masse hervorzustechen, wirst du nie erfahren, was dabei herauskommt. Folge deinem Mut. Trau dich. Und selbst wenn es nicht funktioniert, ist es die Erfahrung wert. Du kannst daraus lernen, welche deiner Follower mitziehen und den Wandel begleiten und wer nicht. Probier dich aus!

 

Fazit

Was auch immer du vorhast – speziell in den sozialen Netzwerken – denke wie deine Kunden. Was interessiert dich privat, wenn du bei Facebook, Instagram und Co. die Chronikleiste runter scrollst? Genau das legst du auf dein Unternehmen um. Scheu dich nicht vor Neuem und biete deinen Kunden etwas, das andere nicht haben. Aller Anfang ist schwer und du wirst eine Menge Geduld brauchen, aber es zahlt sich aus!

 

Rock on! Deine Jana

* Wir sind dazu verpflichtet, Produkte und bestimmte Verlinkungen zu Kennzeichnen. Dies kann ein Affliate oder Werbelink sein oder die Nennung eines Produktes.

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